Connectivity-Paket

Schweißparameter in lokale Netzwerkumgebungen sichern und weiterverarbeiten
Connectivity-Paket

Schweißprogramme können somit auf zentrale Netzwerkspeicherorte gespeichert, verwaltet und nachhaltig gesichert werden. In das Netzwerk eingebundene Stromquellen können parallel auf die zentral gespeicherten Programme und deren Ordnerstruktur zugreifen. Damit wird sichergestellt, dass alle Stromquellen, auch bei nachträglichen Programmanpassungen, immer auf den neuesten Datenstand Zugriff haben.

 

Der ORBIMAT 180 SW verfügt über eine weitläufige, anwenderunterstützende Dokumentationslösung, um die dem Schweißprozess vorgelagerten Dokumentationsparameter wie z.B. Material- und Gas-Chargennummer, Isometrienummer, Schweißnahtposition oder die Schweißer-ID digital erfassen zu können.

Die ORBIMAT SW Stromquellen verfügen über eine weitläufige, anwenderunterstützende Dokumentationslösung, um die dem Schweißprozess vorgelagerten Dokumentationsparameter wie z.B. Material- und Gas-Chargennummer, Isometrienummer, Schweißnahtposition oder die Schweißer-ID digital erfassen zu können.


Die einzugebenden Dokumentationsparameter werden vor dem jeweiligen Start des Schweißprozesses abgefragt. Es kann individuell
definiert werden, ob ein Parameterwert einmalig oder pro Schweißung eingegeben werden kann oder eingegeben werden muss.
Die Eingabe kann wahlweise über die virtuelle Tastatur, eine externe USB-Tastatur oder effizient über den separat erhältlichen Barcode-/ QR-Code Scanner erfolgen. Die Möglichkeit der Dokumentation der für die Schweißprogramme geltenden Rahmenbedingungen wie z.B. Formier- und Schweißgastypen sowie -mengen, Elektroden-Geometrien, Schweißkopfausrichtung und Bedienerkommentare runden den Dokumentationsprozes ab.
Alle erfassten Parameter können zusammen mit den erzeugten Schweißdaten in einem Schweißdatenprotokoll erfasst und digital gespeichert werden. Diese Schweißdatenprotokolle können anschließend automatisiert auf dem Netzspeicherort abgelegt, nachhaltig gesichert und von dort aus weiterverarbeitet werden. Dadurch kann der Dokumentationsaufwand für Anwender wesentlich reduziert und vereinfacht werden. Neben Netzwerkspeicherorten kann auch auf weitere Netzwerkressourcen wie z.B. Netzwerkdrucker
zugegriffen werden.

Schweißprotokolle oder -programme können auf Wunsch so direkt über das Netzwerk dezentral über einen Drucker ausgegeben werden. Über das "Industrie 4.0/IoT"-Datenprotokoll "MQTT" können die ORBIMAT SW Stromquellen in Industrieumgebungen 4.0 eingebunden und eine "Machine-to-Machine" (M2M) Kommunikation zwischen Geräten und Steuerungen aufgebaut
werden. Die Teilnehmer können so verschiedene Telemetriedaten, Messwerte und Parameter untereinander austauschen und Steuerungsbefehle für Automatisierungslösungen erhalten. Die Aktivierung des Connectivity-Pakets erfolgt über einen Lizenzschlüssel, der direkt in die Stromquellensoftware eingegeben werden kann. So können alle relevanten Funktionen und Schnittstellen sofort freigeschaltet werden. Für die Freischaltung wird für jede Schweißstromquelle ein separates Connectivity-Paket benötigt.